Erhalt der anatomischen Struktur nach Zahnextraktion: Wichtige Techniken und Abrechnungshinweise

Erfahren Sie, wie die Socket Preservation-Technik zum Erhalt der anatomischen Struktur nach der Extraktion eines Zahnes beiträgt und wie sie korrekt abgerechnet wird.
Zahnverlust kann vielfältige Ursachen haben und stellt Zahnärzte vor die Herausforderung, die anatomische Struktur des Kieferknochens zu erhalten. Die Socket Preservation ist eine effektive Methode, um das Volumen der Alveole nach einer Zahnextraktion zu bewahren. Dieser Blogbeitrag erklärt die Techniken und die korrekte Abrechnung dieser wichtigen präventiven Maßnahme.

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Zahnverlust kann vielfältige Ursachen haben und stellt Zahnärzte vor die Herausforderung, die anatomische Struktur des Kieferknochens zu erhalten. Die Socket Preservation ist eine effektive Methode, um das Volumen der Alveole nach einer Zahnextraktion zu bewahren. Dieser Blogbeitrag erklärt die Techniken und die korrekte Abrechnung dieser wichtigen präventiven Maßnahme.

Bedeutung der Socket Preservation nach Zahnextraktion

Die Erhaltung der anatomischen Struktur des Kieferknochens nach einer Zahnextraktion ist essentiell, um langfristige Komplikationen wie Knochenschwund zu vermeiden und die Grundlage für zukünftige zahnärztliche Arbeiten wie Implantate zu schaffen. Die Socket Preservation hilft, das Alveolen-Volumen zu erhalten und fördert die Heilung.

Techniken der Socket Preservation

Socket Preservation ohne Knochenwanddefekt:

  • Diese Methode umfasst das Auffüllen der Alveole mit Knochenersatzmaterial oder Kollagenkegeln.
  • Sie dient der Stabilisierung des Blutkoagulums und der Augmentation der Alveole, um den natürlichen Heilungsprozess zu unterstützen.

Abrechnung der Socket Preservation:

  • Da die Socket Preservation weder in der Bema noch in der GOZ direkt gelistet ist, muss sie analog nach §6 Abs. 1 GOZ berechnet werden.
  • Bei Kassenpatienten kann diese Leistung auch über eine schriftliche Privatvereinbarung gemäß §8 Abs. 7 BMV-Z abgerechnet werden.

Beispiele für die Abrechnung von Socket Preservation

  • Verwendung von Kollagenkegeln: Häufig wird die GOZ Position 4110 analog herangezogen, die im 2,3-fachen Satz 23,28 Euro einbringt.
  • Einsatz von Knochenersatzmaterial: Für aufwendigere Verfahren wird oft die GOZ Position 9150 analog verwendet, die im 2,3-fachen Satz 87,32 Euro einbringt.
  • Verwendung von Eigenknochen: Hier kann auf die direkte Anwendung der GOZ Position 9090 zurückgegriffen werden, die das Knochengewinnen und die Implantation abdeckt.

Fazit

Der Erhalt der anatomischen Struktur nach einer Zahnextraktion ist entscheidend für die langfristige orale Gesundheit des Patienten. Die Socket Preservation bietet eine wertvolle Möglichkeit, den Knochen zu schützen und für zukünftige zahnärztliche Eingriffe vorzubereiten. Eine korrekte Abrechnung sichert dabei die angemessene Vergütung für die durchgeführten Maßnahmen.

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