Bema Ä2003

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Bema Ä2003

Geht es in der Zahnarztpraxis eigentlich immer nur um Zähne? Nein – im Mund ist noch viel mehr los als „nur Zähne“. Auch Zunge, Lippe, Wange oder Schleimhaut können behandlungsbedürftig sein, z.B. aufgrund von Verletzungen. In der Bema-GOÄ finden sich hierzu Positionen nach den GOÄ-Nrn. Ä2000 ff.. Hier finden wir zum Beispiel die Bema Ä2003 zur Erstversorgung von großen Wunden. Wunden sind Verletzungen der Schleimhaut und können oberflächlich oder tief sein. Als Wunde gilt auch die Brandwunde oder Schürfwunde. Nicht selten kommen Patienten mit solcher Art von Verletzungen in die Praxis. Ist diese Wunde behandlungsbedürftig, weil sie z.B. stark verunreinigt ist, so kann für die Säuberung und Desinfektion dieser Wunde, die Ä2003 angesetzt werden. Ebenso bei jeglicher Art von Traumata bzw. Unfallverletzungen.

Nicht ansetzbar ist die Ä2003 bei Wunden, die durch Krankheit (z.B. Abszesse) oder Operationen (z.B. Extraktionen) entstanden sind.

Ich hoffe der Beitrag hat Ihnen gefallen und Sie konnten wertvolle Informationen mitnehmen. 

Bis bald eure Kim | Winter Praxismanagement

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Präendodontischer Aufbau Abrechnung bei Wurzelkanalbehandlung in der Zahnarztpraxis
Zahnärtzliche Abrechnung

Präendodontischer Aufbau Abrechnung: Was ist das und wie wird er berechnet?

Ein präendodontischer Aufbau ist eine vorbereitende Maßnahme vor oder während einer Wurzelkanalbehandlung. Er wird notwendig, wenn die Zahnkrone so stark zerstört ist, dass keine ausreichenden Zahnwände mehr vorhanden sind. Ohne diesen Aufbau kann Speichel mit Bakterien in das Wurzelkanalsystem gelangen. Außerdem lässt sich ein Kofferdam oft nicht sicher anlegen. Genau hier beginnt die Präendodontischer Aufbau Abrechnung, denn diese Leistung ist weder klassisch als Füllung noch als endgültige Aufbaufüllung zu verstehen. Sie dient dazu, eine endodontische Behandlung überhaupt fachgerecht durchführen zu können. Für Praxen ist die korrekte Berechnung wichtig, weil der präendodontische Aufbau in der GOZ nicht ausdrücklich beschrieben ist und im GKV-Bereich regionale Unterschiede bestehen können. Die Bundeszahnärztekammer beschreibt den präendodontischen Aufbau unter anderem als Voraussetzung für keimarme Instrumentierung, Kofferdam und Referenzpunkte zur Längenbestimmung.