GOZ Nr. 6010 – Wir können auch Kieferorthopädie

Titelbild für Blog, Bild von Mitarbeiterin und Kiefer mit Zahnspange

Share This Post

GOZ Nr. 6010: Anwendung von Methoden zur Analyse von Kiefermodellen (dreidimensionale, graphische oder metrische Analysen, Diagramme), je Leistung nach der Nummer 0060 

Die Anwendung von Methoden zur Analyse von Kiefermodellen dient der Erfassung und Dokumentation der jeweiligen Zahnbogenform und Bisslage bzw. Okklusion. 

Die Leistung nach der GOZ-Nr. 6010 beinhaltet dreidimensionale, graphische und metrische Methoden zur Analyse von Kiefermodellen, Diagramme sowie die Auswertungen und die Dokumentation. Sie ist mehrfach im Laufe einer Behandlung berechnungsfähig, in der Regel zur Anfangs-, Zwischen- und Enddiagnose. 

Bei verschiedenen dreidimensionalen Analysen an zwei Modellpaaren kann die GOZ-Nr. 6010 auch mehrfach berechnet werden. 

Die Berechnung der Leistung setzt die Erstellung von Kiefermodellen nach der GOZ-Nr. 0060 voraus. 

Die Analyse an virtuellen Modellen wird analog nach §6(1) berechnet. 

Der entsprechende Scan für die Modelle mit der GOZ-Nr. 0065 (je Kieferhälfte) 

Anfallende Materialkosten sind nicht zusätzlich berechnungsfähig. 

Weitere interessante Abrechnungstipps und Themen findet ihr in unseren Blog-Beiträgen sowie auf Instagram.

Bis bald, eure Yvonne | Winter Praxismanagement

Erfahren Sie Mehr

Präendodontischer Aufbau Abrechnung bei Wurzelkanalbehandlung in der Zahnarztpraxis
Zahnärtzliche Abrechnung

Präendodontischer Aufbau Abrechnung: Was ist das und wie wird er berechnet?

Ein präendodontischer Aufbau ist eine vorbereitende Maßnahme vor oder während einer Wurzelkanalbehandlung. Er wird notwendig, wenn die Zahnkrone so stark zerstört ist, dass keine ausreichenden Zahnwände mehr vorhanden sind. Ohne diesen Aufbau kann Speichel mit Bakterien in das Wurzelkanalsystem gelangen. Außerdem lässt sich ein Kofferdam oft nicht sicher anlegen. Genau hier beginnt die Präendodontischer Aufbau Abrechnung, denn diese Leistung ist weder klassisch als Füllung noch als endgültige Aufbaufüllung zu verstehen. Sie dient dazu, eine endodontische Behandlung überhaupt fachgerecht durchführen zu können. Für Praxen ist die korrekte Berechnung wichtig, weil der präendodontische Aufbau in der GOZ nicht ausdrücklich beschrieben ist und im GKV-Bereich regionale Unterschiede bestehen können. Die Bundeszahnärztekammer beschreibt den präendodontischen Aufbau unter anderem als Voraussetzung für keimarme Instrumentierung, Kofferdam und Referenzpunkte zur Längenbestimmung.